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Burg Burgruine Rheinfels Teil 4 – die mittelalterliche Festung bei St. Goar am Rhein gegenüber der Loreley

Zur Geschichte

Zerstörung der Burg Rheinfels und ihre weitere Geschichte

Bei dem Wiederaufbau der 1692 zerstörten Teile der Burg Rheinfels über dem Rhein begann der Streit um die Burg wieder aufs neue, bis Landgraf Konstantin von Hessen-Rheinfels im Jahre 1754 die Festung auf ewig an Hessen-Kassel überschrieb. Im Siebenjährigen Krieg gelang es dann doch noch den französischen Truppen die Burg Rheinfels zu erstürmen und von 1758 bis 1763 zu besetzen.

Die endgültige Zerstörung der Burg Rheinfels sollte drei Jahrzehnte später stattfinden. Im Jahre 1794 gelang es französischen Revolutionsarmeen, die Festung mit ihrem neuen Kommandanten Generalmajor Philipp von Resius räumen zu lassen und ohne irgendeinen Widerstand einzuziehen. 1796 ließen die Franzosen die Außenwerke sprengen, ein Jahr später das Schloss, den Bergfried und den Darmstädter Bau. Seitdem ist die Rheinfels eine Ruine.

Die zerstörte Burganlage wurde im Jahre 1812 als französisches Staatseigentum in Koblenz versteigert und ging somit in den Besitz des St. Goarer Handelsmannes Peter Glas. Er machte aus den Resten der Ruine Geld, indem er ganze Schiffsladungen voll Steine, Tür- und Fensterrahmungen für den Aufbau der Ruine Ehrenbreitstein verkaufte. 1843 erwarb Philipp Wilhelm von Preußen die Mauerreste des Schlosses.

Erst nach den Besitzerwechsel im Jahre 1925 unternahm die Stadt St. Goar am Rhein als Neueigentümer Schritte zum Wiederaufbau der Burg Rheinfels. 1934 wurden Pläne für die Errichtung einer Freilichtarena mit der Ruine als historische Kulisse erstellt. Die Pläne hierzu sind im Burgmuseum rechts neben dem Ausgang zu besichtigen. Der Bau wurde jedoch nicht begonnen, vermutlich durch den Bau der Freilichtarena auf der Loreley auf der anderen Rheinseite im Juli 1934. 1938 baute der Hansenorden die Schildmauer und den Hansensaal in historischen Formen auf.

1956 wurde ein Terrassenrestaurant in zeitgemäßer Architektur und von 1970 bis 1973 auf den Resten des ehemaligen Forts "Scharfeneck" das renommierte "Schlosshotel & Villa Rheinfels St. Goar" gebaut. Der ehemalige "Lustgarten" dient heute als Parkplatz. Der kleinere Teil der gesamten Burganlage, die früher mit den Vorwerken bis nach Biebernheim reichte, sind heute als Ruinen oder wieder aufgebaute Gebäude erhalten. Gut erhaltene Bauteile wurden ergänzt. Teile des Bergfrieds und der Ringmauer wurden ersetzt durch einen Park.

Teil 5 - Burganlage Burg Burgruine Rheinfels

Teil 8 - Burg Rheinfels Anfahrt Öffnungszeiten

Stadt Stadtporträt Stadtname Stadtwappen

Stadtrundgang St. Goar

Teil 1 - Vorgeschichte Frühgeschichte

Teil 2 -
Geschichte Mittelalter Grafen Grafschaft Katzenelnbogen

Teil 3 -
Geschichte Spätmittelalter Landgrafschaft Hessen Landgrafen Reformation Dreißigjähriger Krieg

Teil 4 -
Stadtgeschichte Landgraf Hessen-Rheinfels Neuzeit Kriege

Teil 5 -
Zeitgeschichte Napoleon preußische Herrschaft 20. Jahrhundert

Hansenorden

Teil 1 - Burg Burgruine Rheinfels Entstehung  Grafsschaft Grafen Katzenelnbogen

Teil 2 - Festung Rheinfels Landgrafen Hessen Dreißigjähriger Krieg

Teil 3 - Burg Rheinfels Landgraf Ernst Kriege Belagerungen

Teil 4 - Burg Rheinfels Zerstörung Ruine

Teil 5 - Burganlage Burg Burgruine Rheinfels

Teil 6 - Burg Rheinfels innerer Rundgang

Teil 7 - Burg Rheinfels äußerer Rundgang

Teil 8 - Burg Rheinfels Anfahrt Öffnungszeiten

Geschichte Evangelische Stiftskirche Pfarrkirche

Evangelische Stiftskirche Krypta Chor Langhaus Ausmalung Ausstattung

Geschichte Katholische Kirche Heiliger Goar Pfarrkirche

Ausstattung Katholische Kirche Flügelretabel Hochaltar Relieffigur

 

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