St. Goar Mittelrhein Info Rheintouren zwischen Köln, Bonn, Koblenz, Boppard, Loreley, Bacharach, Bingen, Rüdesheim, Wiesbaden und Mainz am Rhein
Ein Internet-Reiseführer - Städte, Orte, Burgen, Sehenswürdigkeiten

Stadt Stadtporträt Stadtname Stadtwappen

Teil 1 - Vorgeschichte Frühgeschichte

Teil 2 -
Geschichte Mittelalter Grafen Grafschaft Katzenelnbogen

Teil 3 -
Geschichte Spätmittelalter Landgrafschaft Hessen Landgrafen Reformation Dreißigjähriger Krieg

Teil 4 -
Stadtgeschichte Landgraf Hessen-Rheinfels Neuzeit Kriege

Teil 5 -
Zeitgeschichte Napoleon preußische Herrschaft 20. Jahrhundert

Hansenorden

Burg Burgruine Rheinfels

Geschichte Evangelische Stiftskirche Pfarrkirche

Evangelische Stiftskirche Krypta Chor Langhaus Ausmalung Ausstattung

Geschichte Katholische Kirche Heiliger Goar Pfarrkirche

Ausstattung Katholische Kirche Flügelretabel Hochaltar Relieffigur

Burg Burgruine Rheinfels – die mittelalterliche Festung bei St. Goar am Rhein gegenüber der Loreley

Zur Geschichte

Die Anfänge von St. Goar am Rhein

Die Ruine der Burg Rheinfels liegt über der Stadt St. Goar. Fundstücke bei Grabungen geben inen Hinweis darauf, dass St. Goar schon in der Römerzeit als Siedlung vorhanden war. Die Siedlung am Rhein wurde nach dem Heiligen Goar benannt, der sich um 550 dort niederließ und eine christliche Herberge errichtete. Die Fundstücke waren unter anderem Miniaturgefäße, die auf einen Grab- oder Tempelbezirk hindeuten. Desweiteren wurden 1978 bei einer Ausgrabung am Hexenturm in St. Goar eine Amphore, zwei Glaskannen und ein mit Leichenbrand gefüllter Becher geborgen.

Seit dem 8. Jahrhundert war St. Goar dem Kloster Prüm in der Eifel unterstellt. Als Vögte waren zuerst die Grafen von Arnstein eingesetzt. Diese wurden ab 1190 durch die Grafen von Katzenelnbogen abgelöst. Ihren Sitz hatten sie bei Darmstadt und um St. Goar. Der Name Katzenelnbogen stammt von der gleichnamigen Burg im Taunus. Die Katzenelnbogener zählten bald zu den vermögendsten Familien im Reich. Diese Tatsache lässt sich gut durch die später zahlreich hinzugekommenen Burgenbauten der Katzenelnbogener nachweisen.

Entstehung der Burg Rheinfels unter den Grafen von Katzenelnbogen

Die neuen Herren von St. Goar am Rhein saßen zunächst in der so genannten Alten Burg, die bereits im 12. Jahrhundert von den Grafen von Arnstein unmittelbar neben der Stiftskirche erbaut worden war. Diese romanische Talburg mit seinen dicken Mauern, starken Gewölben und großen Räumen existierte über Jahrhunderte und wurde bis ins späte 19. Jahrhundert als Gendarmeriekaserne benutzt. Vom Bau der Eisenbahnstrecke Koblenz-Bingen im Jahre 1857 blieb sie noch unberührt. Erst 1909 musste sie dem Bau einer Güterabfertigunghalle weichen. Die Außenwände und eine Sandsteinsäule blieben jedoch erhalten.

Schon bald genügte die Alte Burg den Katzenelnbogenern zur Sicherung ihrer Herrschaft nicht mehr. Sie ließen 1245 eine neue, höher gelegene Burg, die Burg Rheinfels, erbauen. Die Burg Rheinfels wurde dauernde Residenz der Niedergrafschaft Katzenelnbogen. Graf Diether V. von Katzenelnbogen, der Erbauer der Rheinfels, gehörte zum engeren Umfeld von König Heinrich VII. 1312 begleitete er ihn zur Kaiserkrönung nach Italien. Diether VI. ist auf Bildern durch das katzenelnbogische Wappen gekennzeichnet.

Die Lage der Burg Rheinfels auf der Höhe versprach nicht nur militärische Sicherheit, sondern sicherte auch das Eintreiben des sehr einträglichen Rheinzolles bei St. Goar und St. Goarshausen. Bereits 1255 belagerte ein riesiges Heer von Fußvolk und Reitern des Rheinischen Städtebundes über ein Jahr lang vergeblich die Burg, um die Rücknahme einer Zollerhöhung zu erzwingen. Nach großen Verlusten in der Besatzung zogen die Truppen des Rheinischen Städtebundes schließlich wieder von dannen. Schon nach diesen fehlgeschlagenen Angriffsversuchen bekam die Burg Rheinfels den Ruf als unbezwingbare Burg. Auch spätere Angriffe in den Jahren 1320 und 1322 auf die Burg Rheinfels scheiterten. Spätestens mit der Vollendung der Burg Katz auf der gegenüberliegenden Seite im Jahre 1371 war die Zollstelle unumgehbar.

1403 ging die Burg Rheinfels in den Besitz von Johann III. von Oberkatzenelnbogen über, der die Burg aber nicht als Hauptresidenz nutzte. Er ließ sie jedoch im Jahre 1404 mit zwei schweren Kanonen ausrüsten. Nach dem Tod Johanns III. von Oberkatzenelnbogen übernahm Philipp von Oberkatzenelnbogen die Burg. Mit seinem Tod im Jahre 1479 starb das Geschlecht der Katzenelnbogen aus.

Ausbau der Burg Rheinfels unter den Landgrafen von Hessen

Die Burg erhielt der Schwiegersohn Philipps, Landgraf Heinrich III. von Hessen. Von ihm und seinem Nachfolger, Wilhelm III. wurde die Burg zur Eintreibung alter Forderungen an die Stadt Köln genutzt. Als Kölner "Krämer" auf ihrer Durchreise sich weigerten, den Rheinzoll zu entrichten, kam es zu Streitigkeiten.

Wilhelm III. ließ die Verteidigungsanlagen der Burg zeitgemäß erweitern, indem er eine vorgelagerte, von Türmen flankierte Mauer baute. Auch das bisherige Schloss wurde durch Ausbauarbeiten mit in den Festungsbereich einbezogen Der Nordbau wurde dreigeschossig erneuert und weitere Stallungen und Wirtschaftsgebäude entstanden im neuen, äußeren Burghof. Genaue Grundrisse sind wegen späterer Neubauten nicht mehr nachweisbar. Damit entwickelte sich die Burganlage zu einem der festesten Bollwerke am Rhein und wurde zu einer der bedeutendsten Residenz am Mittelrhein. Das aufwändige Hofleben machte die Burg zum kulturellen Zentrum der Region.

Während der Reformationszeit kam es zu Kämpfen zwischen Landgraf Philipp dem Großmütigen und Franz von Sickingen und später auch mit aufgebrachten Bauern. Philipp der Großmütige wurde Gefangener des Kaisers und durfte drei Monate lang die Burg Rheinfels nicht verlassen. Nach seinem Tod im Jahre 1567 kam das Land Niederkatzenelnbogen mit Burg Rheinfels an Philipp von Hessen, einem seiner vier Söhne. Sein Vater soll einst gesagt haben: "Lips, du sollst Rheinfels haben, denn du trinkst gern". Somit war Rheinfels wiederum Residenz eines Landgrafen.

Landgraf Philipp II. von Hessen wählte die Burg Rheinfels zu seinem Wohnsitz und baute sie zu einem prächtigen Renaissanceschloss aus. Er errichtete das prunkvolle Schloss (heute "Darmstädter Bau") im Südbau mit dem Kirchsaal im zweiten Stock von 20 Meter Länge und 5,50 Meter Breite. Ebenfalls ließ er den 75 Meter tiefen Brunnen, den Marstall, Gärten und die Reiterkaserne errichten. Burg Rheinfels wurde durch Philipp II. zur schönsten Festung in der ganzen Umgebung, doch stürzte er sich durch die recht teuren Umbaumaßnahmen in große Schulden.

Die Lebensweise von Philipp II., vor allem der übermäßige Genuß von Wein, hatten seinen frühen Tod im Jahre 1583 zur Folge. Er und seine Gemahlin, die ihn 26 Jahre überlebte, liegen in der Stiftskirche begraben. Die Ruhestätten wurden mit zwei prachtvollen Denkmälern versehen. Bruder Wilhelm von Hessen-Kassel wurde Erbe der Burg Rheinfels.

Dreißigjähriger Krieg

Im Jahre 1604, nach dem Tod des zweiten Sohnes Philipps des Großmütigen entstand ein Erbschaftsstreit zwischen den Linien Kassel und Darmstadt. Durch das Urteil des Reichshofgerichtes ging die Burg schließlich im Jahre 1623 an Hessen-Darmstadt. Dem Erzbischof und Kurfürst von Köln wurde die Vollstreckung des Urteils übertragen. Durch den Obersten Johann von der Hövelich und einem riesigen Heer von Soldaten wurde die Burg im Jahre 1626 belagert. Es folgten schwere Beschießungen und Kanonenanschläge beider Parteien, wodurch auch die Stadt und ihre Bewohner große Verluste hatten. Die Burg Rheinfels wurde schwer beschädigt und nach zwei Wochen schließlich an Landgraf Georg übergeben.

Georg II. von Hessen-Darmstadt begann daraufhin mit einem teuren Ausbau der zerstörten Festung, die nicht lange in seinem Besitz bleiben sollte. Landgräfin Amalie Elisabeth von Hessen-Kassel, die ab 1637 die Regentschaft für ihren minderjährigen Sohn führte, schickte Truppen unter General von Mortaigne nach Rheinfels, um den an Hessen-Darmstadt verlorenen Besitz zurückzuerobern. Nach zweiwöchigen Angriffsversuchen der Truppen gab Landgraf Georg von Hessen-Darmstadt trotz erfolgreicher Verteidigung auf und räumte 1647 die Burg Rheinfels. Der neue Kommandant, General von Mortaigne starb schon vier Tage nach seinem Einzug auf die Burg Rheinfels aufgrund schwerer Verletzungen. Burg Rheinfels gehörte wieder zu Hessen-Kassel.

Landgraf Ernst von Rotenburg-Rheinfels

Durch Erbfolgefestlegungen von Moritz dem Gelehrten gelangte die Burg und das Land an Landgraf Ernst aus der Seitenlinie Hessen-Rotenburg, der seine Linie fortan Hessen-Rheinfels benannte. Ihr wurde das Besatzungsrecht eingeräumt, da der Landgraf nicht genug Truppen besaß, um im Ernstfall die Burg Rheinfels verteidigen zu können. Hieraus entstand ein Streit, der über 100 Jahre andauerte. Landgraf Ernst von Hessen-Rheinfels ließ die Burg, die bei der Belagerung von 1647 teilweise zerstört worden war, wiederherstellen und neu einrichten. Er rief Künstler an seinen Hof, so 1654 zwei Brüder, die Maler Johann Heinrich und Theodor Roos. Er ließ für die Verstärkung und Erweiterung der Festungsanlagen 1657 bis 1667 das Fort "Scharfeneck" und weitere Stützmauern errichten. In den Jahren 1683 bis 1686 erbaute er die sogenannte "Schanz", das in der Mitte der Festung gelegene Kernwerk, um die linke Seite des Rheins überwachen zu können. Damit hatte er den Ausbau zu einer der mächtigsten Barockfestungen Europas vollendet. Landgraf Ernst von Hessen-Rheinfels verstarb im Mai 1693.

In den folgenden Jahren mußte sich die Besatzung der Burg Rheinfels gegen die Angriffe der französischen Truppen Ludwigs XIV. im Pfälzischen Erbfolgekrieg verteidigen. Diese wollten die linksrheinischen Gebiete erobern. Mehrere Überrumpelungsversuche der Franzosen scheiterten. Die Burg Rheinfels blieb als einzige linksrheinische Festung bei den Angriffen unzerstört. Landgraf Karl von Hessen-Kassel erwirkte schließlich nach vielen hartnäckigen Versuchen, die Übergabe der Verteidigung der Burg Rheinfels an den Generalmajor Georg Ludwig Sittich von Schlitz, genannt von Goertz, da er den drohenden Angriffen der Franzosen in Bezug auf seine eigenen Verteidigungsmöglichkeiten skeptisch gegenüberstand. Georg-Ludwig Sittich von Schlitz wurde zum Kommandanten der 4000 Mann starken Besetzung ernannt, Landgraf Karl von Hessen-Kassel selbst führte ein Ersatzheer.

Schon ein Tag nach dem Abzug von Landgraf Ernst von Hessen-Rheinfels starteten die Franzosen erneut die ersten Angriffe. Die Burg Rheinfels wurde in der Verteidigung von den hessischen Truppen der benachbarten Burg Katz und vom Patersberg kräftig unterstützt. Im Dezember 1692 belagerte eine Truppe von 28.000 Mann und 56 Geschützen die Burg Rheinfels. Es folgte in den nächsten Wochen ein erbitterter Kampf um die Burg mit zahlreichen Opfern und schweren Beschädigungen in den Vorwerken und am Schloss.

Der Kommandant, Generalleutnant Tallard, wurde so schwer verwundet, daß er sein Kommando abgeben musste. Schließlich gaben die Franzosen im Januar 1693 auf und zogen ab. General von Goertz wurde zum lebenslangen Statthalter auf Rheinfels ernannt. Ebenso ließ Landgraf Karl von Hessen-Kassel dieser Zeit der ruhmvollen Verteidigung Gedenkmünzen (die Spottmünzen sind im Museum der Burg Rheinfels zu besichtigen) schlagen.

 

Bei dem Wiederaufbau der zerstörten Teile begann der Streit um die Burg Rheinfels wieder aufs neue, bis Landgraf Konstantin von Hessen-Rheinfels im Jahre 1754 die Festung auf ewig an Hessen-Kassel überschrieb. Im Siebenjährigen Krieg gelang es dann doch noch den französischen Truppen die Burg Rheinfels zu erstürmen und von 1758 bis 1763 zu besetzen.

Die endgültige Zerstörung der Burg Rheinfels sollte drei Jahrzehnte später stattfinden. Im Jahre 1794 gelang es französischen Revolutionsarmeen, die Festung mit ihrem neuen Kommandanten Generalmajor Philipp von Resius räumen zu lassen und ohne irgendeinen Widerstand einzuziehen. 1796 ließen sie die Außenwerke sprengen, ein Jahr später das Schloß, den Bergfried und den Darmstädter Bau. Seitdem ist die Rheinfels eine Ruine.

Die zerstörte Burganlage wurde im Jahre 1812 als französisches Staatseigentum in Koblenz versteigert und ging somit in den Besitz des St. Goarer Handelsmannes Peter Glas. Er machte aus den Resten der Ruine Geld, indem er ganze Schiffsladungen voll Steine und Tür- und Fensterrahmungen für den Aufbau der Ruine Ehrenbreitstein verkaufte. 1843 erwarb Philipp Wilhelm von Preußen die Mauerreste des Schlosses.

Erst durch den Besitzerwechsel im Jahre 1925 an die Stadt St. Goar wurde weiter an dem Wiederaufbau der Burg Rheinfels gearbeitet. 1934 wurden Pläne für die Errichtung einer Freilichtarena, mit der Ruine als historische Kulisse, erstellt (die Pläne sind im Burgmuseum rechts neben dem Ausgang zu besichtigen). Der Bau wurde jedoch nicht begonnen, vermutlich durch den Bau der Freilichtarena auf der Loreley auf der anderen Rheinseite im Juli 1934. 1938 baute der Hansenorden die Schildmauer und den Hansensaal in historischen Formen auf.

1956 wurde ein Terrassenrestaurant in zeitgemäßer Architektur und von 1970 bis 1973 auf den Resten des ehemaligen Fort "Scharfeneck" ein renommiertes Schloßhotel "Schloßhotel & Villa Rheinfels St. Goar" gebaut. Als Parkplatz dient heute der ehemalige "Lustgarten". Etwa zwei Fünftel der gesamten Burganlage (die früher mit den Vorwerken bis nach Biebernheim reichte) sind heute als Ruinen oder wieder aufgebaute Gebäude erhalten. Gut erhaltene Bauteile wurde ergänzt. Teile des Bergfrieds und der Ringmauer wurden ersetzt durch einen Park.

Die Anlage

Heute hat man bei der Besichtigung der umfangreichen Burgruine die Möglichkeit, die gewaltigen Reste der mittelalterlichen Burg, die ehemaligen Befestigungsanlagen und die eindrucksvollen unterirdischen Gänge zu erkunden. Von der Ruine Rheinfels hat man einen herrlichen Blick auf das Rheintal.

Das Museum auf Burg Rheinfels bei St. Goar wurde 1991 didaktisch hervorragend neu gestaltet, unter anderem durch die großartige Hilfe von Anne Michels-Dieler und dem Ehepaar Eva und Michael Haupt. Alle zu besichtigenden Kunststücke wurden zur Information mit einem kleinen Text auf Stellwänden versehen, auch der geschichtliche Werdegang wird beschrieben.

Außerdem ist die Burg Rheinfels Ordensburg des "Internationalen Hansenordens e.V. zu St. Goar am Rhein". Er hat im Laufe der letzten 60 Jahre die Restaurierung einiger Gebäudeteile durchgeführt: Hansensaal, Salzhaus und Stockhaus.

 

Die Burg Rheinfels ist die größte Burgruine am Rhein und ist lehrreich für das Befestigungswesen, insbesondere in der späten Renaissance. Bis zu ihrer Zerstörung in den Jahren 1796 / 1797 war sie der modernste und ausgedehnteste Festungsbau am Mittelrhein. Ihr Wahrzeichen stellte der hohe, runde Bergfried dar. Durch den 10 Meter hohen Aufsatz am Turm – die Form nennt man auch Butterfassturm – war er mit seinen insgesamt 50 Metern der höchste Bergfried seiner Zeit.

Die erste Burganlage besteht aus dem inneren Burghof, der von einer Mauer umschlossen wird, dem Bergfried und einem Wohnbau, dort wo sich heute das Museum befindet. Innerhalb der Mauer befanden sich aus Holz erbaute Wirtschaftsgebäude und Ställe.

Sein Sohn und Nachfolger, Moritz der Gelehrte ließ im Jahre 1607 von dem Zeichner und Mathematiker Wilhelm Dilich die "Landtafeln" der Burg Rheinfels herstellen. Dilichs Zeichnungen geben ein bis ins Detail genaues Bild der Rheinfels um 1600. Man kann gut die imposante Schönheit des Schlosses erkennen, die Sandsteinvertäfelung, das rote und violette Fachwerk, die dunkelblauen Schieferdächer, das Holzwerk am Nord- und Südbau mit seinen zierlichen Türmchen, Erkern und Nischen und der gewaltige Bergfried. Beim Anschauen des Originals der Zeichnungen hat man das Gefühl, als würde man sich durch das Gebäude "durchblättern".

Anfahrt

Von Norden ( Bonn / Köln am Rhein ):
A 61 bis Autobahnkreuz Koblenz, dann A 48 Richtung Koblenz. An der Autobahnausfahrt
Koblenz auf die B 9 Richtung St. Goar.

Von Süden ( Ludwigshafen / Mainz am Rhein ):
Von der A 61, Abfahrt Bingen auf die B 9 Richtung St. Goar

Von Osten ( Frankfurt am Main ):
Von der A3 auf die A48 Richtung Trier. An der Autobahnausfahrt Koblenz auf die B 9 Richtung St. Goar

Von Westen ( Trier an der Mosel ):
A48 über Autobahnkreuz Koblenz geradeaus Richtung Koblenz. An der Autobahnausfahrt Koblenz auf die B 9 Richtung St. Goar.

Zu erreichen ist die Ruine der Burg Rheinfels von St. Goar über die Schlossbergstrasse.

In den Sommermonaten fährt alle 15 Minuten vom Marktplatz an der Stiftskirche in St. Goar (in der Nähe der Schiffslandebrücken) eine Bimmelbahn zur Burg Rheinfels auf die Rheinhöhe und zurück.

Öffnungszeiten von Burg Rheinfels und Museum

Ostern bis 1. Sonntag im November täglich 9.00 bis 18.00 Uhr, ab 1. Sonntag im November bis Sonntag vor Ostern (bei guter Witterung) Samstag und Sonntag 11.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

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Stand: Friday, 07. February 2003 - URL dieser Seite:http://st-goar.mittelrhein.info/burg-burgruine-rheinfels/index.html